Die Bedeutung von Virtual Reality für die Industrie – Die Geschäftsführer des VR-Startups R3DT im Interview

Die beiden Geschäftsführer Achim Schneider und Andreas Rüdenauer von R3DT waren im Interview mit Frank Feil. Thema des Interviews ist die Bedeutung von Virtual Reality (auch kurz: VR) für die Industrie. Wie steht es um die Akzeptanz von VR in der Industrie, wo kommt die Technologie bereits heute zum Einsatz und wie kann die virtuelle Realität den Alltag in der Industrie vereinfachen?

3D CAD Modell in VR

Den Fokus auf Benutzerfreundlichkeit – So hebt sich das VR-Tool von R3DT vom Wettbewerb ab und genießt hohe Akzeptanz bei den Anwendern – sagen die Kunden

Achim Schneider hebt hervor, dass für den Erfolg einer neuen Technologie die Akzeptanz bei den potenziellen Anwendern entscheidend ist. Das Wichtigste hierbei ist die Benutzerfreundlichkeit ihres Tools. „Wenn das nicht ‚barrierefrei‘ funktioniert, will das auf Dauer im Alltag keiner mehr anfassen. Und hier unterscheiden wir uns wesentlich vom Wettbewerb, sagen vor allem auch unsere Kunden.“, berichtet Achim Schneider.

VR entlang des gesamten Planungsprozesses

Das VR-Tool von R3DT kann entlang des gesamten Planungsprozesses eingesetzt werden. „Die Anwendungsfälle liegen in der Arbeits- und Montageplanung inklusive Ergonomieprüfung, in der Layoutplanung von Fabriken, in der Produktentwicklung, im Sondermaschinen- und Anlagenbau sowie im technischen Einkauf und Vertrieb.“, so Achim Schneider.

Virtual Reality für Industrial Engineers – Welche Mehrwerte entstehen für den Alltag?

Hohe Akzeptanz und viele Anwendungsbereiche; aber welche Mehrwerte bringt Virtual Reality im Industrial Engineering?
Das erläutert Achim Schneider: „Unser VR-Tool erleichtert generell den Arbeitsalltag von Industrial Engineers. Diese müssen in frühen Phasen allein anhand von 3D CAD-Modellen beurteilen, ob in geplanten Arbeitsplätzen, Montageprozessen oder Fabriklayouts Fehler vorliegen. Da fallen schwerwiegende Themen oft nicht auf. Die Folgekosten und Zeitverluste sind immens.“

Bringt VR das Aus für klassische Prototypen?

Auf die Frage hin, ob man durch VR-Lösungen klassische Prototypen tatsächlich vollständig ersetzen kann, antwortet Andreas Rüdenauer:
„Ja, das reicht in vielen Fällen aus zum Beispiel zur Freigabe von Konzepten, womit sich die Anschaffung des VR-Systems schon beim ersten Einsatz bezahlt macht. Doch unser VR-Tool ermöglicht in anderen Fällen erstmals die virtuelle Arbeit mit Prototypen „wie in echt“, wenn, wie sehr oft, Sondermaschinen oder Anlagen nur einmal gebaut werden: für die gab es bislang gar keinen klassischen Prototypen. Daher kommt unser Slogan „meet your reality“.“

Fazit: Hohe Bedeutung durch Akzeptanz und Mehrwerte

Aus dem Interview folgt, dass die Bedeutung von Virtual Reality in der Industrie noch nie höher war. Neben tatsächlichen Mehrwerten ist vor allem die Akzeptanz des VR-Tools bei den Anwendern entscheidend. So ist die VR-Lösung von R3DT definitiv erfolgreich in der Industrie angekommen.

Das Gesamte Interview von Frank Feil mit den beiden Geschäftsführern können Sie hier nachlesen: https://www.techtag.de/digitalisierung/r3dt-die-bedeutung-der-virtual-reality-fuer-die-industrie-interview/