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Stuttgart/Karlsruhe, 2. Juli 2018 – Als Leuchtturmprojekt für die Produktion der Zukunft hat das Land Baden-Württemberg das junge Software-Unternehmen R3DT (Rüdenauer 3D Technology) ausgezeichnet. Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz sagte bei der Auszeichnung: „Mittelständische Unternehmen und Startups in Baden-Württemberg sind bei der Umsetzung von Industrie 4.0 führend. So auch R3DT aus Karlsruhe. Mit der Preisverleihung machen wir die praxisnahe Lösung zum Anfassen noch bekannter“.

Auf Basis der neuen Virtual Reality (VR)-Technologie hat das KIT Spin-off, ein Werkzeug geschaffen, das bereits heute Produktentwicklern und Fertigungsplanern die Arbeit erleichtert und von jedem ohne Schulung bedienbar ist. Kerninnovation von R3DT ist die VR-Software Cross Connected, mit der Nutzer „auf Knopfdruck“ ihre 3D CAD-Daten z.B. von Produkten, Fertigungslinien oder Montagearbeitsplätzen für ein realistisches interaktives Erlebnis in den virtuellen Raum laden können. Anschließend kann man sein Produkt im Maßstab 1:1 virtuell präsentieren und „mit den bloßen Händen“ ohne umständliche Controller begutachten, am Modell arbeiten, es besprechen und abnehmen lassen.

Mit ihrem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ seit 2015 herausragende Ideen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die das Potenzial von Industrie 4.0 mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen voll ausschöpfen. Neben dem Innovationsgrad wird auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0 bewertet.

Über R3DT

Das Team von R3DT hat seine Virtual Reality-Software im Jahr 2016 im CyberLab, dem IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg, entwickelt. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2014 als Spin-off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet. Am Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) begannen die jungen Gründer mit der Verbindung realer Prozess- und Verhaltensdaten und deren interaktiver 3D Visualisierung.

Quelle Bilder: Martin Storz, Text: R3DT